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TRAUMTHEATER / DIE TIEFE NATUR
von Karl Kraus / Hermann Bahr



Aufführungen:
27., 28. Mai 2002
Studio Molière



"So lebt sich, bis der Vorhang fällt.
Applaus - versunken ist die Welt."







Im ersten Stück wird eine Episode aus dem leben dreier Jugendlicher gezeigt, die trotz des scheinbar datierten Entstehungsdatums des Stückes an Aktualität nicht verliert: zwei junge Männer, der eine, Richie, ein verwöhnter, arroganter Sohn reicher Eltern, der andere, Leo, ein schüchterner, rücksichtsvoller, naiver Träumer, der an das Gute im Menschen glaubt, Frauen bewundert und für "die tiefe Natur" hält. Aufgrund seiner Zurückhaltung muss er seine Liebe zu Lene, Richies Freundin, im Stillen ausleben. Doch alles kommt anders, als man denkt, und selbst Leos Ansichten über Frauen werden erschüttert.

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Fotos von Sandra Keplinger

Das "Traumtheater" erzählt in einer unwirklichen Episode eines Traumes die Beziehung zwischen einem Dichter und einer Schauspielerin, die Gebundenheit und der wilden Freiheit des Theaters zugleich, vereint in einem Stück, einem Traum, und steht für die Essenz des Theaters. Die poetische Sprache des Traumes steht dazu genauso im Kontrast zur Realität, dem Regisseur und dem Dichter. Die Schauspielerin steht als Medium zwischen zwei Welten, die im Zwischenraum dem Theater ein Heim bilden. Untermalt wurden die beiden Stücke durch eigens komponierte Musik von artElect.

Das Hörspiel zum Traumtheater findet ihr entweder auf artElects Website oder [hier] zum Download.

Team

Dichter Stephan Werner - Schauspielerin Marlene Weseslindtner - Regisseur Robert Koukal - Der alte Esel Martin Thomas Pesl - Walter Benni Hufgard - Tänzerin Dorothea von Miller

Richie Stephan Werner - Leo Gabriel Broneder - Lene Marlene Weseslindtner

Regie Robert Koukal - Bühnenbild Conny Kiro Cossa - Musik artElect - Lichtregie Florian Geschl - Maske Anita Zlabinger