Aufführungen:
4., 6. und 8. Juni 2003
im Studio Molière
"Ich kann nur sagen, dass es nicht meine Schuld ist, einmal abgesehen davon, dass sein Benehmen (was man leider nicht verschweigen kann) mehr und mehr (sagen wir es offen) etwas Jüdisches hatte."
Der junge Andri lebt im Kleinstaat Andorra unter der Obhut seines vermeintlichen Ziehvaters, des Lehrers Can. Er selbst und die anderen Einwohner glauben zu wissen, dass Andri ein Waisenkind jüdischer Eltern ist, das Can während eines Krieges gegen die Schwarzen, eine ominöse feindliche Macht, gerettet hat. Andri sieht sich auf Grund seiner jüdischen Herkunft vielerorts mit Vorurteilen konfrontiert. Diese brodeln scheinbar harmlos unter der Oberfläche, bis Andri, in Zeiten eines neuerlich bevorstehenden „schwarzen“ Angriffes, den Wunsch äußert, Barblin zu heiraten, Cans hübsche Tochter. Der Lehrer verbietet die Hochzeit und gerät in Erklärungsnotstand; denn nur aus Feigheit hat er damals seinen leiblichen Sohn als Judenkind ausgegeben.
Andri Michael Lorenz -
Barblin Sandra Keplinger -
Der Lehrer Harald Hohenecker -
Die Mutter Steffi Bärmann -
Die Señora Anna Schweiger -
Der Pater Niki Griller -
Der Soldat Korbinian Gleixner -
Der Wirt Sasa Miletic -
Der Tischler Michael Pichlmair -
Der Doktor Sebastian Tatzreiter -
Der Geselle Benni Hufgard -
Der Jemand Martin Thomas Pesl -
Ein Idiot Manuel Singer
Bearbeitung und Regie Robert Koukal -
Bühnenbild Paul Mayr -
Kostüme Lena Sophie Kaltenegger -
Maske Martina Brandtner, Martina Nöhrer -
Videoprojekt Volker Tenta -
Infoscreen Sasa Miletic, Volker Tenta -
Technik Florian Geschl -
Organisation Martin Thomas Pesl