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KAY PARKER von Marion Guerrero
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Egal. Liebe... ist vor allem ein Wort. Was ist, wenn jemand kommt und dem Wort eine neue Bedeutung gibt? Was, wenn Liebe in Wirklichkeit Ausrede heißt, immer schon geheißen hat, weil Kay Parker von jetzt an die Definitionen vorgibt?
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Aufführungen: 3., 4., 5., 6. und 7. Oktober 2006 im Ensemble Theater am Petersplatz [link], 1., Petersplatz 1
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KAY PARKER ist ein dissonantes Liebeslied, das erzählt, was nach dem Happy End kommt. An welchem Punkt wird Zuneigung pathologisch, verdrängt das "Wir" das "Ich" in einer Weise, die an Selbstverlust grenzt? All you need is love – bis die Schmerzgrenze erreicht ist...
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Simone Barbara Ottinger — Anna Elisabeth Colditz — Ines Marion Guerrero — Michael Michael Blihall — Matthias Andreas Tolpeit — Jan Korbinian Gleixner — Robert König Peter Richter — Standesbeamter Philipp Stelzel
Regie Robert Koukal — Bühne Iwona Lapo — Kostüme Tina Hildenbrandt — Licht Robby Vamos — Ton Clemens Wannemacher — Maske Brigitte Schima — Regieassistenz Suna Börsch — Beleuchtung Heike Wiesner — Produktionsleitung Marie North — Produktionsassistenz Manu Leis — Sponsoring, Pressearbeit Barbara Nesslinger — Produktionsbetreuung / STUTHE Agnes Wiesbauer — Dramaturgie Martin Thomas Pesl — Dramaturgieassistenz Reinhard Bachmaier — Grafik Erich C. Schlager — Idee Marion Guerrero
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Wer ist KAY PARKER?
Die Schwestern Simone, Anna und Ines haben sehr unterschiedliche Arten, mit Beziehungen umzugehen. Simone ist seit zwölf Jahren mit Michael verheiratet und hat ihm zuliebe ihre Ausbildung abgebrochen. Auch Anna konzentriert sich seit der Geburt ihrer kleinen Tochter auf Mann, Kind und Haushalt – eine Lebensweise, mit der Ines nicht das Geringste anfangen kann. Um ihre Eigenständigkeit nicht aufzugeben, lehnt sie Nähe von vornherein ab. Als Simones Ehe in eine Krise schlittert, sind die Dinge plötzlich nicht mehr so einfach. Was hat sie falsch gemacht?
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KAY PARKER tritt aus dem Nichts in Simones Realität und macht jeden Versuch, die angeschlagene Ehe zu retten, zunichte. Kay Parker ist der Grund, warum Simone auf einmal jegliche Kontrolle entgleitet. Kay Parker stellt Simones Lebensentwurf nachhaltig in Frage.
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KAY PARKER ergreift Partei – für das "Ich", wider ein unbedingtes "Wir" – gegen selbst gemachte Ausreden, die, so verlockend sie auch klingen, auf den Verlust der eigenen Entscheidungsfähigkeit hinauslaufen.
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