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DER BESUCHER von Eric-Emmanuel Schmitt
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Aufführungen: 11., 12., 13., Juni 2004 im Musischen Zentrum
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Wien, am Abend des 22. April 1938. Österreich wurde bereits von den Nazis annektiert. Wir befinden uns im Arbeitszimmer des berühmten Dr. Sigmund Freud. Er führt ein Gespräch mit seiner Tochter Anna, dem einzigen von seinen Kindern, das sich beruflich für die Psychoanalyse entschieden hat. Sie meint, er solle das Papier unterschreiben, dass ihm das Exil erlaubt. Doch Freud weigert sich.
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Plötzlich bricht ein Gestapo-Offizier in der Wohnung ein, streitet sich mit Anna, und führt sie letztendlich zum Polizeirevier ab. Freud leidet wie noch nie. Bald wird er 83. Er hat Krebs. Er ist allein. Doch gerade in diesem Moment der tiefen Verzweiflung kommt ein sehr merkwürdiger Besucher durch das Fenster herein. Wer ist er? Er zumindest hält sich für Gott, aber er könnte genauso gut ein Verrückter sein. Diese Entscheidung bleibt beim Zuschauer. Auf jeden Fall entwickelt sich dann entlang des Stückes, zwischen dem Unbekannten und Sigmund Freund, eine spannende, philosophische aber auch geladene Diskussion über Gott, die Welt, den Glauben.
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Sigmund Freud Kostas Papageorgiou — Der Unbekannte Georg Hufgard — Anna Freud Lena Wiesbauer — Der Nazi Stephan Werner — Stiefeltreter Harald von Beringe, Jens Kager
Regie François Lang, Charlotte Petit
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